Baltic Sea Rally - Und los geht's!

Über BBQ

Baltic Sea Rally Report - Part 1

Die letzten Tage vor der Rally sind wir noch gut beschäftigt: Oliver arbeitet bei einer Roadshow für einen Süddeutschen Automobilhersteller und Heiko organisiert seinen arbeitsbedingten Umzug ins Ruhrgebiet. Was soll’s, das Auto wird einfach in der Nacht vor der Rally gepackt, die Einkäufe werden nach dem Chaosprinzip im Innenraum verteilt und die neue Batterie kommt vorerst als Gepäck ins Fahrzeug. Am Samstag geht’s dann um 6:00 Uhr früh von Braunschweig nach Hamburg, wir holen noch schnell unsere gesponsorten Tablets inkl. Allzweckhalterungen vom sympathischen Chef von Reboon persönlich ab, sammeln unsere Russland-VISA beim örtlichen Bürokratie-Dealer ab und auf geht’s zum Hamburger Fischmarkt, wo uns bereits jede Menge Trubel und viele andere Teams erwarten.

Jegliche Aufforderung uns anzumelden wird erst einmal ignoriert um unserem Auto den letzten Schliff zu geben: Fleißig im Akkord bringen wir Aufkleber all unserer Sponsoren am Fahrzeug auf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, nun haben wir ein echte Rally-Seifenkiste. Nach Begrüßung, Austeilung der Roadbooks und netten Bekanntschaften mit den ersten Teams geht’s auch gleich los. Alle Teams verlassen in einer Kolonne den Fischmarkt und machen sich auf die lange Reise um die Ostsee. Da wir als eines der letzten Teams starten, haben wir die Möglichkeit uns alle Fahrzeuge genauer anzugucken: Wir sehen alte Krankenwagen, Feuerwehrautos, Militärfahrzeuge, einen Trabi, einen Leichenwagen sowie viele schöne alte Campingbusse.

Als wir gebeten werden uns einzureihen, wurden wir auch gleich mit der ersten technischen Herausforderung konfrontiert: Unser MB100 springt partout nicht an.  7 Jahre Ingenieurstudium vor Schreck vergessen springen wir zum Kofferraum, überbrücken die alte Strombüchse mit der neuen Hochleistungsbatterie von Moll , können das Fahrzeug starten und schließen uns der Tour an. Da wir am ersten Tag noch Autobahnen nutzen dürfen, fahren wir mit rasanten 100 km/h über Dänemark nach Schweden.


Unterwegs besuchen wir Kopenhagen und schließen Freundschaft mit der hiesigen Polizei, die uns scheinbar zuerst als akute Bedrohung des öffentlichen Allgemeinwohls einstuft. Hier im Norden ist allerdings nichts ein Problem, jeder ist freundlich, entspannt und jeder Mann trägt einen lustigen wuscheligen Flauschebart. Die erste Nacht verbringen wir erschöpft und wildcampend am ruhigen Südende von Schweden. Hier erfüllen wir auch die erste Aufgabe aus dem Roadbook: Mit dänischem Sand, schwedischem Holz, Wasser aus der Ostsee und baltischem Wind krönen wir unsere Wikingerin, indem wir sie einmal um einen mysteriösen Steinkreis (quasi der kleine Bruder von Stonehenge) tragen. Beweisfoto gemacht, Videoaufnahmen im Kasten fahren wir gen Nord bis nach Örebro.

An dieser Stelle danken wir noch einmal vom ganzen Herzen Barbecook, Klarstein, Auna, Moll, Fritz Berger, KAW Kraftfahrzeugtechnik, Reise-KnowHow, den Car Doctors, LiquiMoly, Reboon, Audiovox, Brennraum Automobillegenden, Suck Milchshake Co, Markus Kietzmann und allen die in unserem Namen gespendet haben sowie Motorvision TV, mit denen wir den ganzen Trip filmen.

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